
KI 31. August 2026
KI-Bilder im Marketing: wo sie tragen, wo sie der Marke schaden
Wir setzen erzeugte Bilder selbst ein, an genau benannten Stellen. Wo ein KI-Bild trägt, wo es einer Marke schadet, und woran man es erkennt.
Dieser Beitrag hat einen Eigennutz, den wir gleich zu Anfang nennen sollten: Wir setzen KI-Bilder selbst ein, auf dieser Website, an Stellen, die wir gleich benennen. Ein Beitrag darüber, wo sie schaden, ist deshalb auch ein Beitrag darüber, wo wir uns selbst eine Grenze gezogen haben.
Er beantwortet drei Fragen: wo ein erzeugtes Bild trägt, wo es der Marke schadet, und woran man den Unterschied erkennt.
Wo wir sie einsetzen, und wo nicht
Auf dieser Website steht jedes erzeugte Bild an einer Stelle, an der es kein Motiv gibt. Ein Beitrag über Kennzahlen hat kein Drehmaterial, weil niemand eine Kennzahl fotografieren kann. Ein Symbolbild ist dort ehrlicher als ein aus dem Zusammenhang gerissenes Kundenfoto, das eine Nähe behauptet, die es nicht gibt.
Was wir nicht tun: eine Werkstatt erzeugen, die es nicht gibt, und sie als unsere Arbeit ausgeben.
Wo ein erzeugtes Bild trägt
- Als Symbol für etwas Abstraktes. Ein Ablauf, eine Zahl, ein Zustand.
- Als Platzhalter im Entwurf. Bevor gedreht wird, um eine Anmutung zu zeigen.
- Als Hintergrund ohne Aussage. Eine Fläche, eine Struktur, ein Verlauf.
Gemeinsam ist diesen drei Fällen, dass das Bild nichts behauptet. Es sagt nicht „so sieht es bei uns aus", sondern „worum es hier geht".
Wo es der Marke schadet
An genau der Stelle, an der es etwas belegen soll.
- Ein erzeugtes Team. Menschen, die es nicht gibt, auf einer Seite über die eigenen Leute.
- Ein erzeugter Betrieb. Eine Halle, eine Maschine, ein Fuhrpark, die als eigene ausgegeben werden.
- Ein erzeugtes Produkt. Ein Bild, das nicht zeigt, was geliefert wird.
- Ein erzeugter Kunde. Ein Gesicht neben einem Zitat.
Der Schaden entsteht nicht, wenn es auffällt, sondern wenn es später auffällt. Ein Bewerber, der im Vorstellungsgespräch merkt, dass die Werkstatt aus der Anzeige anders aussieht, hat etwas über die Firma gelernt, das mit Bildern nichts zu tun hat.

Woran man es erkennt
Die Erkennungsmerkmale ändern sich mit jeder Modellversion, weshalb eine Liste von Fehlern an Händen oder Schrift schon heute veraltet ist. Was bleibt, ist eine andere Art von Merkmal, und die hat mit Technik nichts zu tun: Ein erzeugtes Bild hat keine Geschichte. Es gibt keinen Grund, warum die Kiste links im Bild dort steht, warum das Licht von dieser Seite kommt, warum jemand das Werkzeug so und nicht anders abgelegt hat.
Deshalb wirken erzeugte Bilder oft zu ordentlich. Ein echter Betrieb ist unordentlich, und zwar auf eine Weise, die Gründe hat.

Die Kennzeichnung, und warum sie in eurem Interesse ist
Jede Erzeugung auf dieser Website trägt hf_ im Dateinamen, einen beschreibenden Alt-Text und den Vermerk in der Bildunterschrift, dass es sich nicht um Drehmaterial handelt.
Das ist eine Selbstverpflichtung und keine Vorschrift, und sie hat einen praktischen Grund, der mit Ehrlichkeit gar nichts zu tun hat: Ein Betrieb, der erzeugte Bilder unkenntlich unter echte Kundenbilder mischt, kann nach einem Jahr nicht mehr auseinanderhalten, was er ausliefern darf und was nicht. Wer von Anfang an markiert, hat dieses Problem nie.
Die Regel, die wir uns gegeben haben
Ein Satz, und er entscheidet jeden Einzelfall:
Ein erzeugtes Bild darf zeigen, worum es geht. Es darf nie behaupten, was es bei euch gibt.
Alles Weitere folgt daraus. Was die Werkzeuge sonst abnehmen und was nicht, steht im Beitrag über KI in der Produktion; woran ihr erkennt, ob eure Marke überhaupt trägt, im Beitrag über die drei Lagen. Wie wir das im Betrieb vermitteln, steht auf der Seite zu den KI-Workshops.
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